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In dieser Predigt aus dem Jahr 1983 beklagt der vor acht Jahren verstorbene "Speckpater" bereits im Jahr 1983 den zunehmenden Glaubensschwund in der westlichen Welt und betont, dass mit diesem Glaubensrückgang auch die Grundlage für die erfolgreiche christliche Mission weltweit gefährdet werde.

"Unsere tapferen Missionare werden geschmäht, während der Westen in Modernismus versinkt", sagt Werenfried und stellt fest: "In Deutschland wird viel über die 'Kirche der Armen' geredet, aber kaum einer ist bereit, sich persönlich für sie einzusetzen." Man begnüge sich im Westen damit, den leidenden Christen in der Dritten Welt gelehrte Ratschläge zu geben, anstatt ihnen tatkräftig zu helfen. Daher werde die Kirche heutzutage nicht länger von Heiligen, sondern von "Professoren, Journalisten und Barbaren" reformiert, ruft der "Speckpater" aus. Er warnt davor, dass sich die Geschichte der Kirchenspaltung unter diesen Umständen wiederholen könnte: "Denn die Spannung in der Kirche wird für manche unerträglich und die Verwirrung der Geister greift wie eine Epidemie um sich."

Den Ausweg aus dieser für die Kirche gefährlichen Lage beschreibt Werenfried als Rückbesinnung auf die Botschaft Jesu und auf das Lehramt des Papstes. Verliert den Mut nicht! Die Kirche ist größer als ein Lehrstuhl in Tübingen", ruft er aus. Die Auferstehung geschehe auch heute und erneuere die Kirche auf ganz andere Weise, als die Reformer es sich vorstellen könnten. Gott habe andere Maßstäbe als mitteleuropäische Theologen, betont Werenfried, daher dürfe sich die Kirche nicht in allem dem gesellschaftlichen Druck beugen. "Was denkt Gott zum Beispiel von einer Gesellschaft, die ihre eigenen Kinder aus Angst um ihren Wohlstand durch Abtreibung ermordet?" fragt der "Speckpater".


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Speckpater
am: 22.09.2011
um: 08:53:02
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Pater Werenfried van Straaten: "Die Kirche ist größer als ein Lehrstuhl in Tübingen"
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