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Der Dialog zwischen den Religionen – besonders zwischen Christen und Muslimen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dieser Dialog hat durch Papst Benedikt vor zwei Jahren einen entscheidenden Impuls erhalten. Seine Regensburger Rede stieß zwar auf viel Kritik, war aber gleichzeitig für muslimische Gelehrte und Geistliche ein Anstoß zu einem Gesprächsangebot an die Kirche. Vor zwei Wochen trafen sich nun zum ersten Mal Vertreter des Islams und der katholischen Kirche im Vatikan, um über Gemeinsamkeiten und Unterschiede im religiösen Verständnis von Gott und den Menschen zu diskutieren. Zum Abschluss des Forums unterzeichneten die Teilnehmer eine gemeinsame Erklärung, in der sie sich zu Religionsfreiheit und Minderheitenschutz bekennen und Gewalt eine klare Absage erteilen. Das sind klare Worte, von denen man sich nur wünschen kann, dass ihnen Taten folgen werden. Denn angesichts von massiven Repressalien gegen christliche Minderheiten in vielen muslimischen Ländern kann dort von Religionsfreiheit keine Rede sein. Das ist z.B. auch in Ägypten so. Über die Situation der Christen in dem Land haben wir mit dem Leiter der deutschsprachigen katholischen Gemeinde in Kairo, Monsignore Joachim Schrödel gesprochen – und ihn gefragt, wie er die Ergebnisse des muslimisch-christlichen Forums bewertet.
 
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am: 24.11.2008
um: 12:23:33
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Christen in Ägypten - Interview mit Msgr. Joachim Schroedel.
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